Eine Initiative entsteht: Der „WestkreuzPark!“

Wer sich in diese Initiative

  • mit Ideen und Vorschlägen einbringen,
  • aktiv daran teilnehmen,
  • oder auch nur regelmäßig informiert werden

möchte, schreibe bitte eine »eMail an den Koordinator« der Initiative.

Hier fanden sich bereits 2015/2016 Leute zusammen, deren Ziel es war

  • die Bebauung des Bereiches, als „Brache“, „Steintal“ oder auch „Linse“ bekannt, zu verhindern,
  • Teile dieses Areals im Bereich des ehemaligen Rundlokschuppens (bis hin zu den noch vorhandenen Ruinen) als naturbelasses Gebiet mit ihrer gewachsenen Flora und Fauna zu schützen und sie auf einem für Besucher aufgestelzten Rundweg (also ohne Bodenkontakt) zugänglich und erlebbar zu machen.
  • verbleibende Teile dieses Areals (obere Bereich „Brache“|„Steintal“ bis hin zur Holtzendorffstraße) für Erholung, urban gardening, Spiel, Sport, Wanderungen und Fahrradweg nutzbar zu machen – möglichst mit einem behindertengerechten und fahrradtauglichen Zu- und Abgangs zur Holzendorffstraße.
  • Auffinden und Nutzbarmachung möglichst vieler (im Bereich der Gruppen 4, 10 und 16 teils schon erkannter und Schaffung neuer) Bereiche für Spiel- und Sportaktivitäten.
  • Die Durchwegung des Geländes mit Anschluss an den Westkreuz-Bahnhof, vor allem in nord-südlicher Richtung (Dernburgstraße, Rönnestraße im Norden; Ringbahnstraße/Heilbronner Straße im Süden), aber auch in östlicher Richtung zur Holtzendorffstraße natur- und kleingärtenschonend zu realisieren.


Einige dieser Ziele waren (zunächst) mit der Ausweisung des südlich der S-Bahn-Trasse zum Westkreuz gelegenen Bereiches als „Grünfläche“ im Flächennutzungsplan (FNP Westkreuz/Heilbronner Straße, Änderung Nr.: 04/16) erreicht.

Der im Bebauungsplan 4-66 bei der öffentlichen Auslegung (vom 06.08.2018 bis 07.09.2018) zur frühzeitigen Beteiligung der Bürger an der Diskussion um die „Festsetzung von öffentlichen

Auf Bild klicken für größere AbbildungGrünflächen und Flächen zur Entwicklung von Natur und Landschaft auf den nicht mehr betriebsnotwendigen Bahnbetriebsflächen südöstlich vom S-Bahnhof Westkreuz“ genutzte Begriff „Öffentliche Parkanlage“ (vgl. Abb. links) mag behördentechnisch und für einen Bebauungsplan formal-juristisch korrekt sein, führte jedoch zu erheblichen Verstimmungen und Irritationen bei der interessierten Bevölkerung.

Ausgerechnet der Inititive „WestkreuzPark!“, die ja auch schon den Begriff „Park“ im Namen führt und genau diesen Aspekt auch noch mit einem Ausrufezeichen hervorhebt, wurde vorgeworfen, die Interessen der seit über 100 Jahren ansässigen Kleingärtner zu missachten und sich ausschließlich für einen „öffentlichen Park“ einzusetzen. Dieses unsinnige und völlig aus der Luft gegriffene Argument lässt sich leicht durch veröffentlichte Protokolle aus dem I. Beteiligungsverfahren widerlegen. Viele Beiträge der damaligen Zeit auf unserer Webseite, veröffentlichte Materialien zu Ausschreibungsverfahren sowie eigene Vorträge in Ausschusssitzungen und Anhörungen sogar des Abgeordnetenhauses können das auch sofort widerlegen. Jedoch hatte man damals weder Zeit noch Lust, dieses Narrativ zu überwinden.

Im Nachhinein wurde klar, dass das sicher ein Fehler war. Es zeigte sich Anfang der 2020er Jahre, dass dieses Mittel – dieser Trick – gezielt zur Verunglimpfung durch politisch Agierende mit dem Ziel einer Spaltung verschiedener Interssengraduierungen des bürgerschaftlichen Engagements eingesetzt wurde.

Aber ein GUTES Ergebnis brachten diese Entwicklungen schließlich doch mit sich:
Es gründete sich der „Arbeitskreis Westkreuzgarten“ – eine Initiative interessierter Kleingärtner aus dem Unterbezirk Charlottenburg des Bahn-Landwirtschaft e.V. und trat mit teils erkämpften (urban gardening), stets gut koordinierten (z.B. Veranstaltungsgefüge zum Tag der Stadtnatur) Aktivitäten zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit und politischen Wahrnehmung.

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