Ende der Idylle

Es war einmal…
Die Story eines Grünprojektes rund um das Westkreuz.

Vor acht Jahren, 2017, gab es einen Workshop, vom Umweltamt des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf und vom Planungsbüro Fugmann Janotta Partner. Ziel war es, eine Planung für das Areal um den Bahnhof Westkreuz einschließlich des Anschlusses des Bahnhofs an die umliegenden Wohngebiete mit einer Zuwegung – bis hin zu einer Durchwegung vom Lietzensee im Norden zum Stadtteil Halensee im Süden – zu konzipieren.

Vieles ist anders gekommen, so zum Beispiel der erforderliche Abriss und Neubau der Ringbahnbrücke über den nördlichen Rand des Kleingartenbereiches.

Im südlichen Teil verkaufte die Deutsche Bahn AG (DB Netz) die Fläche an einen Investor. Ein Gericht stellte handwerkliche Fehler bei der Nutzung des Vorkaufsrechts durch das Bezirksamt fest. Das Gelände ist nun verkauft, das Bezirksamt zog in der Revision vor dem Berliner Kammergericht am 10.11.2024 seine Berufung zurück.

Im nördlichen Teil steht das Gelände zunächst unter dem Vorbehalt der Baumaßnahmen der DEGES für den Umbau des Autobahndreiecks am Funkturm. Anschließend wird dieses Gebiet in einem riesigen gemischt genutzten Gewerbe- und Wohngebiet aufgehen – dem „Stadteingang West – Vision 2040+“, das sich voraussichtlich bis 2049 hinziehen wird.

Der Abbau der Kleingärten im nördlichen und südlichen Westkreuzareal würde einen großen Verlust der anerkannten Bedeutung der Kleingärten für unser Stadtgrün und unsere Gesellschaft zur Folge haben

Wie sagt doch der Volksmund: „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“

So schreibt die Berliner Morgenpost am 17. April 2025:

„Kleingärtner können hoffen“
Weniger Parzellen fallen dem Umbau des Autobahndreiecks zum Opfer.
Und auch für die benachbarten Kleingärtner könnte der Turbo-Abriss positive Folgen haben. Weil nun keine Ersatzbrücke gebraucht wird, könnten weniger Gärten als zunächst geplant dem Umbau des Autobahndreiecks zum Opfer fallen. Wie viele Gärten bleiben können, ist noch bekannt. Unklar war auch, wann die Kleingärtner auf ihre während des Abrisses gesperrten Parzellen zurückkönnen.

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„So schützt man Kleingärten“: Dieser Deal lässt Pächter hoffen [Berliner Morgenpost, 25.04.2025]
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