Plant die DB die Reaktivierung der (noch) bahn-gewidmeten Fläche?

Bereits in der Anhörung im Prozess um das Vorkaufsrecht des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf resp. des Landes Berlin am Gelände um den Bahnhof Westkreuz drohte die DB mit einer Weiternutzung, gar mit dem Ausbau der ehemaligen Gleisanlagen.

Beitrag: Joachim Neu

Anmerkung des Webmasters:
Dieser Beitrag scheint mir etwas wirr zu sein.
Er spannt den Bogen von der erstinstanzlichen Gerichtsverhandlung zum Vorkaufsrecht
des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf 2022, benennt eine ICC Abstellanlage
– sicher ICE gemeint – in Köpenick und verlinkt schließlich völlig unvermittelt einen
Zeitungsartikel über den S-Bahnhof Schönholz in Berlin-Pankow.
Ich bitte den Autor um erklärende Übergänge, Korrektur oder Löschung des Beitrags.

Als Beispiel könnte das Konzept einer ICC Abstellanlage auf dem Gelände des Ex Güterbahnhofs Köpenick dienen

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article404723563/berlin-lost-place-weicht-neuer-ice-basis-der-deutschen-bahn-was-steckt-hier-im-tresor.html

Mai 26, 2025

Schlagwörter: Deutsche Bahn
  • Worum geht es hier eigentlich? Grundsätzlich verstehe ich an diesem Beitrag mehrere Dinge NICHT:

    Wie ist es möglich, dass „Bereits in der Anhörung im Prozess um das Vorkaufsrecht“ die Bahn „mit einer Weiternutzung“ drohen kann?
    Ist es nicht so, dass die Bahn eine Liegenschaft – unabhängig von einem Vorkaufsrecht – erst dann überhaupt verkaufen kann, wenn sie VORHER entwidmet wurde?
    Entwidmung -> Verkauf => Bahn NICHT mehr Eigentürmerin.
    Wie kann sie jetzt noch „mit einer Weiternutzung, gar mit dem Ausbau“ bahntechnischer Nutzung drohen? Sie hat doch gar keinen Zugriff mehr auf das Grundstück. Bestenfalls nach einer Rückabwicklung des Vertrages oder Rückkauf.
    Verkauft ist verkauft …

    Meinten Sie eine ICE Abstellanlage?
    „ICC“ in Köpenick macht doch keinen Sinn? Leider haben sie den passenden Beitrag nicht beigefügt, dass man es selbst prüfen könnte.
    Sie sprechen hier vom „Gelände des Ex Güterbahnhofs Köpenick“. Der beigefügte Link bezieht sich aber auf den „ehemaligen Güterbahnhof Schönholz“ in West-Berlin, unmittelbar an der ehem. Mauer zu Ost-Berlin.
    Worum geht es hier denn nun tatsächlich?

    WAS meinen Sie?
    Inwiefern „könnte das Konzept einer ICC Abstellanlage auf dem Gelände des Ex Güterbahnhofs Köpenick“ für den WestkreuzPark! „Als Beispiel“ dienen?

    Das Hauptproblem – das Sie wohl nicht bedacht haben – ist, dass sich der größere Teil des überhaupt nutzbaren Geländes komplett auf der Ebene der S-Bahngleise, also eine Ebene tiefer als die Fernbahngleise, befindet. Eine Zufahrt ist nur über die Gleisüberführung der Holtzendorffstraße möglich, was diesen Bereich – wie auch schon vor über 150 Jahren geplant und realisiert – zu einer Sackgasse, zu Endgleisen, werden lässt. Am Ende stand der Rundlokschuppen. Noch heute ist er auf der Westseite durch die immer noch für den Fahbetrieb stadteinwärts genutzte S-Bahn „Südkurve“ begrenzt. Ein Verlassen wäre nur durch rückwärtsfahrendes Einfädeln auf das stadtAUSwärts führende Fernbahngleis oder Kreuzung dieses auf das stadtEINwärts führende Fernbahngleis möglich, in der Nähe und mit Berührung des Fernbahnsteiges Charlottenburg; OHNE Sichtkontakt oder Stellwerk.
    Der kleinere, schon früher zu derartigen Zwecken für Güterwagen genutzte Bereich, wäre nicht unproblematisch zugänglich, da heute die früher auch genutzte Ausfahrt über die ehemalige Vereinsbrücke mit Anschluss an das Fernbahnnetz nicht mehr vorhanden ist [Bild 1]. Es wäre also eine „Sackgasse“, ein Endgleis, das nur durch Rückwärtsfahren auf das stadtAUSwärts führende Fernbahngleis in Richtung Spandau bzw. Potsdam [Bild 2a mit früheren Zufahrten und Gleiskreuzungen und Bild 2b (Plan)] (oder Querung dieses Gleises zur Zufahrt stadtEINwärts) wieder Verlassen werden könnte.
    Aus Sicherheitsgründen (auch fehlende Stellwerke „Chab“ und jenes, direkt am Rundlokschuppen, beide mit Sichtverbindung) wird so etwas im 21. Jahrhundert nicht mehr erlaubt und somit nicht möglich sein.Der Ausschnitt aus einem alten Gleisplan von 1967 belegt, dass schon damals die Zufahrt gesperrt und nahezu alle Gleise abgebaut waren.

    Na, einer noch: Für ICE-Züge wäre dieser Bereich mit max. 275 m (davon muss noch ein Bereich für Weichen zur Verteilung auf verschiedene Gleise abgezogen werden) zu kurz und böte lediglich Platz für einige wenige, nur siebenteilige ICE mit einer Länge von 208 Metern. [Bild 3 & 4, hier noch mit „Vereinsbrücke“] Schon der heutige Standardzug, ein zwölfteiliger ICE, fände hier keinen Platz. Die Länge ist durch den Westkreuzbahnhof sowie dessen zuführende S-Bahngleise der Stadtbahn begrenzt.

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