Textsammlung

Für den Personenverkehr wurden zwei über die Stadtbahn führende, durchgehende „Halbringe“ betrieben.

Nordringzüge fuhren von Westend auf der nördlichen Ringbahn bis Stralau-Rummelsburg [heute Ostkreuz] und von hier auf der Stadtbahn nach Charlottenburg und wieder nach Westend, oder umgekehrt.

Südringzüge fuhren vom Potsdamer Ringbahnhof über Schöneberg auf der südlichen Ringbahn bis Stralau-Rummelsburg [heute Ostkreuz] und von hier auf der Stadtbahn nach Charlottenburg und über den südwestlichen Ring nach Schöneberg und wieder zum Potsdamer Ringbahnhof, oder umgekehrt.[12]

Hinzu kamen die sogenannten „Grunewaldzüge“, die vor allem für den Ausflugsverkehr von Westend bzw. Halensee über Verbindungsstrecken zum Bahnhof Grunewald fuhren.

Nach der Fertigstellung der Berliner Stadtbahn im Jahr 1882 und des Bahnhofs Stralau-Rummelsburg (jetzt: Ostkreuz) war das Personenverkehrsangebot auf der Ringbahn deutlich größer als zuvor. Für den Personenverkehr wurden zwei über die Stadtbahn führende, durchgehende „Halbringe“ betrieben. Nordringzüge fuhren von Westend auf der nördlichen Ringbahn bis Stralau-Rummelsburg und von hier auf der Stadtbahn nach Charlottenburg und wieder nach Westend, oder umgekehrt. Südringzüge fuhren vom Potsdamer Ringbahnhof über Schöneberg auf der südlichen Ringbahn bis Stralau-Rummelsburg und von hier auf der Stadtbahn nach Charlottenburg und über den südwestlichen Ring nach Schöneberg und wieder zum Potsdamer Ringbahnhof, oder umgekehrt.[12] Hinzu kamen die sogenannten „Grunewaldzüge“, die vor allem für den Ausflugsverkehr von Westend bzw. Halensee über Verbindungsstrecken zum Bahnhof Grunewald fuhren.

Quelle: Berliner Ringbahn


Verbindungskurven zwischen der Ringbahn und der Stadtbahn gibt es an den Bahnhöfen Ostkreuz und Westkreuz:

  • Die Südringkurve in Ostkreuz wird regelmäßig von der S-Bahn-Linie S9 befahren. Sie wurde im Zuge des Umbaus des Bahnhofs Ostkreuz abgerissen und komplett neu errichtet und war hierzu von August 2009 bis Dezember 2017 gesperrt. Die schon vorher nur stadteinwärts genutzte Haltemöglichkeit am Bahnhof Ostkreuz wurde nicht wieder aufgebaut.
  • Die Verbindungskurve von Charlottenburg nach Halensee (Südringkurve) wurde Anfang der 1990er Jahre nur noch eingleisig für Überführungs- und Sonderfahrten wiederaufgebaut. Momentan regelmäßig werktags im Personenverkehr von einigen ein- und aussetzenden Zügen der Linien S41/S42 und S46 genutzt.
  • Bis Mai 2006 gab es eine Nordringkurve in Ostkreuz, die im Zuge des Umbaus des Bahnhofs Ostkreuz entfernt wurde. Bereits zuvor konnte nur noch das Gleis von der Ringbahn in Richtung Stadtbahn befahren werden; das Gleis Richtung Ringbahn war bereits gesperrt.
  • Bis 1944 gab es eine Verbindung von Charlottenburg nach Westend (Nordringkurve), sie wurde nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut.

Quelle: zwei Absätze unter dem Link zur Berliner Ringbahn


Im Juli 1926 hatte der Verwaltungsrat der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft die weitgehend durchgehende Elektrifizierung der Stadt-, Ring- und Vorortbahn-Strecken beschlossen.

Quelle: VDE Geschichte der Elektrotechnik


Nach der großen Elektrisierung
aus Geschichte der Berliner S-Bahn