Unsere Führungen können – nun doch – stattfinden

Vier Termine bleiben leer am „Langen Tag der Stadtnatur“ und am „Tag des offenen Denkmals“.

Gastbeitrag: D. Petereit

Dieser Beitrag stellt den Stand bis zum 23. April 2026 dar.
Wir erhielten viel Resonanz darauf. Überwiegend kam darin das Unverständ-nis gegenüber der Entscheidung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmers-dorf zum Ausdruck. Aber auch Versuche und Angebote der Hilfe gingen bei uns ein. Eines davon, für das wir uns in einem gesonderten Artikel demnächst ausführlich bedanken werden, war auch realisierbar.
Damit ist die Frühjahrsführung 2026 gesichert.
Vielleicht sogar auch die Herbstführung.


Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und das Land Berlin nehmen seit der Einführung der Parkraumbewirtschaftung am 01.01.2026 im Inneren des S-Bahnringes viele Millionen Euro zusätzlich ein.

Und es werden noch deutlich mehr. Denn derzeit traut man sich wohl nicht, die Preise für die Anwohnervignetten angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen am 20.09.2026 zu erhöhen. Die schon im Dezember 2025 von der SPD [4. Absatz] genannten Preise waren mit 160 € pro Jahr (statt derzeit 10,20 €) SEHR hoch. Wirtschaftssenatorin und auch SPD-Bürgermeisterin (seit dem 24.04.2023 nicht mehr Regierende Bürgermeisterin) Franziska Giffey forderte sogar 365 Euro [letzte Absatz] pro Jahr.

Von dieser Maßnahme sind auch die Rönnestraße und umliegende Straßen betroffen.

Wir starten seit zehn Jahren unsere Führungen in der Rönnestraße.
Es gibt nur zwei Eingänge ins Gelände. Wir starten unsere Führungen in der Rönnestraße, da der Maler Conrad Felixmüller hier im Haus Nummer 18 einige Jahre wohnte und zwei Gemälde mit Blick aus seinem Fenster auf das von uns besuchte Gelände hinterlassen hat. Besucher, vom Bahnhof Charlottenburg kommend, sind bereits an diesem Haus vorbeigegangen und haben vielleicht die dort angebrachte Gedenktafel bemerkt.

Für unsere Führungen müssen eine Vielzahl von Materialien bereitgestellt werden. So nutzen wir bei der Führung zum Beispiel für jeden Besucher einen AudioGuide, über den Gastredner (Imker, Natur- und Denkmalschützer, engagierte Kleingärtner) sowie der Tourguide während der Führung Informationen an die Gäste weitergeben können. Mindestens 60 solcher Geräte (nebst Ohrhörer und mehrerer Redner-Geräte) stehen uns dafür regelmäßig zur Verfügung und sind manchmal nicht genug. Diese Geräte sind im Gelände, in dem meist nur zwei Personen nebeneinander gehen können und sich eine Gruppe mit 60 Personen dadurch sehr in die Länge zieht, nicht nur hilfreich, sondern für die Kommunikation erforderlich. Das wird jeder Besuchende sicherlich bestätigen können, der in den letzten Jahren an einer unserer Führungen teilnahm (bitte unten einen Kommentar schreiben). Darüber hinaus zeigen wir viele Karten, Pläne, Übersichten, alte Fotos u.ä. im Format DIN A3, die auch mitgeführt werden wollen.

Ein PKW-Parkplatz oder zumindest die Möglichkeit, einen kleinen PKW in der Nähe des Einganges an der Rönnestraße für diese maximal drei Stunden abzustellen, ist hier dringend notwendig, damit die Führung nach dem Verteilen der Geräte zügig beginnen kann. Der Tourguide kann nicht erst zehn Minuten zum Auto laufen, um nicht benötigte Geräte (ja, auch das gab es bei schlechter Wetterprognose schon), die Geräteverpackungen und Hilfsmittel für die Dauer der Führung abzulegen und sie danach vor dem Einsammeln der Geräte wiederzuholen. Sollten in der Zwischenzeit Gäste den Standort verlassen und ganz in Gedanken, vielleicht noch unter dem Eindruck der Führung stehend, einzelne Geräte mitnehmen, haftet der Leiter der Führung für diese Geräte und muss sie ersetzen.

Und JA! Das hat in den letzten Jahren – trotz der am Ende der Rönnestraße ohnehin angespannten Parksituation – immer sehr gut geklappt, was sicher viele Besucher der vergangenen Jahre bestätigen können (bitte unten einen Kommentar schreiben).

Wir haben uns bemüht, uns auf die Einrichtung der Parkraumbewirtschaftung langfristig vorzubereiten und nach Möglichkeiten – gemeinsam mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und dem Land Berlin – zu suchen.

Bereits am 25. Juli 2025 sprach ich dieses Anliegen abschließend als Punkt 7 eines allgemeineren, persönlichen Gespräches mit dem im Herbst nicht mehr zur Wahl antretenden Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger an (seit 16.12.2021 Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen und insofern verantwortlich für mein Anliegen, zuvor von 2016 bis 2021 als Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt ebenfalls sehr eng mit dem Projekt vertraut, hat ein freiraumplanerisches Gutachten für den Westkreuzpark in Auftrag gegeben, den Bebauungsplan 4–66 erstellt, dessen öffentliche Auslegung veranlasst, aber ihn nie verabschiedet).
Er benannte sofort erste Kontakte und bot seine Hilfe an.

Daraufhin kümmerte ich mich gleich im Sommer um eine Lösung – vergeblich.

Das Ergebnis teilte ich ihm schriftlich am 12.09.2025 zusammen mit einigen anderen noch offenen Punkten mit. Ich gab das Schreiben sogar persönlich im Büro ab und bat (wie auch im Schreiben steht) darum, eine kurze Antwort zu erhalten und speziell nach anderen Möglichkeiten für das viermal im Jahr gewünschte Abstellen des PKW (Punkt 7 des Schreibens) zu suchen.

Auf dieses Schreiben habe ich bis heute (08.04.2026) noch immer keine Antwort erhalten. Daher fragte ich im Dezember, Anfang dieses Jahres und ganz besonders in den letzten fünf Wochen intensiv bei seinen Mitarbeiterinnen nach. Während sich eine Mitarbeiterin verständnisvoll und kooperativ äußerte, wurde es von einer anderen ständig geblockt.

Heute nun bekam ich eine Absage. Die Mitarbeiterin bezog sich auch heute immer wieder auf die schon seit einiger Zeit bekannten Aussagen früherer Anrufe, sodass ich davon ausgehe, dass seit einigen Wochen de facto keine Bemühungen mehr unternommen wurden. Mir wurde auch keine eMail dazu gesandt. Eine Antwort auf mein Schreiben vom 12.09.2025 habe ich natürlich auch noch nicht erhalten. Ob ich die jemals von diesem Bezirksstadtrat resp. der zuständigen Büroleitung noch erhalten werde?

Für die einzig angebotene Möglichkeit sollten wir pro Tag 130 € (Samstag/Sonntag = 260 Euro) an einen Dienstleister des Bezirksamtes zahlen.
Wir machen die Führungen ehrenamtlich, erhalten kein Geld dafür. Woher sollen wir die 260 Euro nehmen? (Die von der Stiftung StadtNatur erhobene Gebühr von jetzt 5 Euro [auch25 % höher als im Vorjahr] bleibt in voller Höhe dort für andere Naturschutzprojekte.)

Trotz der eingangs genannten vielen Millionen Euro zusätzlicher Einnahmen pro Jahr sieht sich das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf nicht in der Lage, die anfallenden Kosten für seinen eigenen Dienstleister zu übernehmen. Stattdessen sollen Bürger in Ausübung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für den Bezirk, also auch für das Bezirksamt, dafür zur Kasse gebeten werden.

Somit wird es ab sofort KEINE weiteren Führungen unsererseits zum „Langen Tag der Stadtnatur“ sowie zum „Tag des offenen Denkmals“ mehr geben können.

Es ist sehr schade und für mich nicht nachvollziehbar, zumal die Führungen – oft mit öffentlichkeitswirksamer Beteiligung von Mitgliedern des AGH oder auch des Deutschen Bundestages – das Prestige gerade dieses problematischen Bereiches im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erhöhten.

Das Interesse an unseren Führungen und diesem Gebiet ist in der Bevölkerung recht groß und von witterungsbedingten Schwankungen abgesehen über die Jahre stabil geblieben. Das belegen die jeweiligen Anmeldezahlen und etliche unangemeldet dazu kommende Besucher immer wieder.
Aus der Begeisterung an der Teilnahme unserer Führungen sind auch einige private Führungen von Senioren- und Wandergruppen sowie mit thematischen Schwerpunkten (Vereinsbrücke, Ringbahnbrücke, Stadtbrache, Pionierwäldchen, Gleise) entstanden.
Auch Meldungen in den Medien spiegeln sich in den Besucherzahlen wider. Das war 2020 der Fall, als bekannt wurde, dass Teile des Bahngeländes verkauft wurden und der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf dagegen vor Gericht zog. Im vorigen Jahr haben wir an die regulären Führungen für interessierte Besucher (nach Abgabe der Geräte) sogar noch eine Stunde angehängt, um ihnen ein Blick auf den Bereich der abgerissenen Ringbahnbrücke zu ermöglichen. Das Interesse war groß – auch wegen der dort verloren gegangenen Kleingärten.

All das soll es nun nicht mehr geben?

Dabei brauche ich doch nur einen Abstellplatz von 1,68 m Breite und 3,92 m Länge – gern auch auf dem an dieser Stelle überbreiten Bürgersteig links oder rechts des Einganges.

Ich kenne den Bezirksstadtrat Schruoffeneger jetzt schon seit über zehn Jahren, seinerzeit noch als Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt. Ganz besonders in jener Funktion war ihm der WestkreuzPark! natürlich ein wichtiges Anliegen. Bislang konnte ich mich auf sein Wort immer verlassen.

Was ist da jetzt schiefgegangen?
► Liegt es wirklich nur an Problemen im innerbehördlichen Informationsaustausch?
► Liegt es daran, dass Bezirksstadtrat Schruoffeneger im Herbst nicht mehr kandidiert?
► Hat das etwas mit den politischen Veränderungen zu tun?
► Welche Rolle spielt hier vielleicht der Antrag der SPD-Fraktion in der BVV
    [Ersatzlink], »korrigierter Antrag: [Ersatzlink], diesen Bereich jetzt doch zu bebauen?

Sämtliche Veranstaltungen wurden von uns ehrenamtlich durchgeführt.
Dazu gab es niemals ein Wort der Anerkennung. Okay. Damit können wir leben. Die teilnehmenden Besucher, ihr Interesse, ihre Fragen, Anregungen, ihr Staunen über das, was sie hier gerade neu entdecken, ist dann Anerkennung genug.

Aber das renommierte Projekt jetzt einfach so sterben zu lassen …

Das ist sehr schade!
Für

  • Akteure, die diese Veranstaltungen mit hohem Engagement über viele Jahre mit Leben erfüllten,
  • Anwohner, die sich teils erst nach dem Abriss der Ringbahnbrücke für diesen Bereich interessierten,
  • teilnehmende Gäste aus ganz Berlin,
  • Gäste, die teils sogar aus der Republik angereist sind,
  • den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf,

und nicht zuletzt für die veranstaltenden Organisationen:

Ich sage „Auf Wiedersehen!“ – falls es so etwas noch einmal gibt.

April 8, 2026

Schlagwörter: Bezirksamt, Denkmalschutz, Natur, Naturschutz, Park, Steintal, Veranstaltung
  • Ich habe auch an einer Führung teilgenommen und empfand den dabei gewonnenen Einblick in den Wandel (eines Teil des Gebiets) von einem für die Stadtbahn zentralen Betriebswerk zu einer Brache als sehr informativ.
    Das beschriebene Verhalten des Stadtrats sieht geradezu nach Sabotage des Führungsziels aus.
    Neu’s Ausführungen vom 13.4. lassen sich mit „lieber klein beigeben“ zusammenfassen
    (und die Unterstützung der SPD-Fraktion aus der BVV für die Bebauung des Geländes samt der Brache ist dem für diese Partei vor Wahlen üblichen Ausschmücken des „S“ aus ihrem Namen geschuldet).

  • Es wäre unerfreulich, wenn die Führungen nicht mehr stattfinden könnten. Sie sind sinnvoll und steuern wichtige Informationen zum Wert des Gebiets und der innerstädtischen Stadtbrache bei. Ein Rundgang lohnt sich. Die frische Luft und erhaltene Natur, sowie Tierwelt dankt jeden Einsatz. Auch möchte die EU viel grüne Flächen in Europas Städten erhalten!
    Ich selbst habe den Westkreuzpark! bei einer dieser Führungen kennen und lieben gelernt. Noch im selben Jahr habe ich vom WestkreuzPark! drei Malereien angefertigt und mit Erfolg ausgestellt.

  • Nicht klagen sondern Probleme lösen

    Warum nicht die Führungen auf jeweils einen Tag begrenzen?

    Genau gesagt auf den Sonntagsrundgang, da ist nämlich die Parkraumbewirtschaftung ausgesetzt.

    Und warum nicht im Jahr vierteljährlich – ohne einen Veranstalter- mit Werbung über die sozialen Netze Führungen anbieten.

    Dadurch werden andere Kreise, die nicht über die beiden Veranstalter „Stiftung Naturschutz Berlin“ und „Deutsche Stiftung Denkmalschutz “
    geworben sind, angesprochen.

    Außerdem kann auch mit geschickter Führungssteuerung auf die Mikofone verzichtet werden. Ein Lautsprecher- wie bei den Kiezspaziergängen des BA üblich-würde genügen.Dieser wäre sicherlich auch vom BA kostenfrei zu bekommen.

    Also: Phantasie ist gefragt

    • Sehr geehrter Herr Neu,

      ich darf doch wohl sehr erstaunt sein, über Ihren Kommentar.
      Vielleicht hätte man das zuvor im Kreis der IG klären können, bevor Sie hier damit in die Öffentlichkeit gehen.
      Als ich Sie im Februar 2026 um Hilfe bei der Bereitstellung der Geräte und Materialien bat, haben SIE die Unterstützung abgelehnt.

      Nicht klagen, sondern Probleme lösen

      Ich klage in diesem Beitrag nicht. Ich reihe nur Fakten zur aktuellen Situation aneinander.

      Warum nicht die Führungen auf jeweils einen Tag begrenzen?

      Dieser Vorschlag ist nicht praxisnah.
      Wie sonst erklären Sie die konstant hohe Teilnehmerzahl angemeldeter und spontan kommender Besucher? So manches Mal reichten die 60 bereitgestellten AudioGuides nicht für alle Besucher. Und das bei zwei Veranstaltungen am Wochenende.
      Es sind eher zu wenig Führungen.

      Nahezu jedes Mal kann man erleben, dass sich Besuchende früher abmelden, ihren AudioGuide abgeben und die Veranstaltung verlassen, weil sie sich anschließend noch für eine andere Führung angemeldet haben und dort nun noch hinfahren wollen.

      Angesichts von etwa 500 angebotenen Veranstaltungen ist ein Tag – nur der Sonntag – viel zu wenig für interessierte Bürger des jeweiligen Bereiches (Naturschutz/Denkmalschutz). Man hört immer wieder, dass es ihnen schwergefallen ist, sich zwischen den vielen und interessanten Angeboten zu entscheiden.

      Genau gesagt auf den Sonntagsrundgang, da ist nämlich die Parkraumbewirtschaftung ausgesetzt.

      Leider hilft DAS nicht weiter.
      Es geht nicht darum, „überhaupt“ einen (möglichst kostenfreien) Parkplatz zu finden. Es geht darum, in der Nähe des Einganges zur Anlage einen Stellplatz nutzen zu können, was ich im Beitrag auch begründete.
      Sie werden Verständnis dafür aufbringen müssen, dass ich hier nicht öffentlich verbreite, wie es in den letzten Jahren TROTZDEM ganz gut gelungen ist.

      Sonntags beginnen unsere Führungen um 10 Uhr, da sich herausgestellt hat, dass danach etliche Besucher mit ihren Gästen, Freunden oder der Familie gemeinsam zum Mittagessen gehen.
      Glauben Sie ernsthaft, dass ich bei meiner Anreise zur Vorbereitung um 9 Uhr dort in der Nähe des Eingangs tatsächlich einen freien Parkplatz finde? Wenn viele noch schlafen oder am meist einzigen Tag der Woche am gemeinsamen Frühstückstisch sitzen?

      Die „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ veranstaltet ihre Führungen ohnehin NUR am Sonntag.

      Und warum nicht im Jahr vierteljährlich – ohne einen Veranstalter – mit Werbung über die sozialen Netze Führungen anbieten.

      Sie können gern die Akquise für solche Führungen übernehmen.
      Soziale Netzwerke werden oft weit überschätzt. Sie erreichen dort kaum die tatsächlich Interessierten. Jene orientieren sich an seriösen Informationen der sie interessierenden Bereiche (hier: Natur- oder Denkmalschutz) und deren Anbieter.

      Bei einer Gruppengröße ab sieben bis zehn Personen bin ich gern und jederzeit bereit, die Führung zu übernehmen.
      Bis zu 20 Personen ist auch sicher keine Audiotechnik nötig. Darüber hinaus schon.

      Es steht Ihnen frei, gern jeden Monat eine Führung selbst zu machen. Das haben Sie doch früher auch schon getan.

      Dadurch werden andere Kreise, die nicht über die beiden Veranstalter „Stiftung Naturschutz Berlin“ und „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ geworben sind, angesprochen.

      Das ist sicherlich richtig und sollte zusätzlich genutzt werden.
      Bitte ignorieren Sie aber NICHT die Intentionen und Bedeutung dieser drei Institutionen, die dort mit nicht unerheblichem Aufwand (und hohen Kosten) organisierten Veranstaltungen und deren [nicht zuletzt auch politischen] Wirkung in der Bevölkerung.
      Sie erreichen hier thematisch interessierte Bürger in ganz Berlin, auch in Brandenburg und über die „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ sogar bundesweit.

      Sowohl der Denkmalschutz als auch der Naturschutz bedürfen des Interesses und einer breiten öffentlichen Meinung, der Unterstützung und nicht zuletzt der aktiven Mitarbeit der Zivilbevölkerung.

      Außerdem kann auch mit geschickter Führungssteuerung auf die Mikrofone verzichtet werden. Ein Lautsprecher – wie bei den Kiezspaziergängen des BA üblich – würde genügen.

      Wie halten Sie es denn mit dem Naturschutz, mit dem Lärmschutz am Wochenende gegenüber den sich erholenden Kleingärtnern?

      Wollen Sie wirklich alle im Gelände lebenden Tiere aufschrecken?

      Die Kleingärtner würden sich ganz sicher sehr bedanken dafür.
      Darüber hinaus verbietet die Satzung des Bahn-Landwirtschaft e. V. eine solche Lärmbelästigung in der Anlage.
      Wer lesen kann, ist ganz schwer im Vorteil.

      Dieser wäre sicherlich auch vom BA kostenfrei zu bekommen.

      Sie können es ja gern einmal probieren – sicherlich / vielleicht – und dann auch bei Ihrer Führung einsetzen.

      Ich werde KEINEN Rückwärtsgang einlegen und das über die Jahre erarbeitete, hohe Niveau der Führungen verlassen.

      Also: Phantasie ist gefragt

      Gern werde ich Ihre Hinweise aufgreifen, und wir werden es prüfen. Das Team [leider sind Sie nicht mehr mit dabei] arbeitet nach wie vor an einer doch noch zu realisierenden Möglichkeit. Das wird in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit schwierig. Wir haben nur noch ein paar Tage „Galgenfrist“ für die Anmeldung vs. NICHT-Anmeldung eingeräumt bekommen.

      Ihnen wünsche ich „Alles Gute!“ und würde sehr gern an einer Ihrer Führungen teilnehmen.

  • Post auf dieser Seite ging noch heute an den Stadtrat mit der Bitte um umgehende Stellungnahme
    auch noch ein Fall für den Ausschuss diesen Monat
    Dass hier im Bezirk so manches schief läuft,lässt sich an manch anderen Konflikten feststellen.
    Besonders gilt dies für die so häufig gepriesene Bürgerbeteiligung

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