Pressemitteilung der Fraktion der LINKEN in Charlottenburg-Wilmersdorf: Funkturm statt Hochhaus

Der „Turmbau zu Babel“- ein Monstrum von über 200 Meter

Beitrag: Joachim Neu

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Pressemitteilung
Fraktion Die Linke in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf, Rathaus Charlottenburg,
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
Tel. 030 9029 14911, JavaScript is required, www.linksfraktion-cw.de

  1. Februar 2026
    Pressemitteilung Linksfraktion Charlottenburg-Wilmersdorf
    Funkturm statt Hochhaus – Linke lehnt Hochhaus am Funkturm ab
    Ein „Turmbau zu Babel“ mit 200m Höhe mitten im Autobahndreieck
    Funkturm ist von zwei Grundstückseigentümern als Idee in den öffentlichen
    Raum gegeben worden. Ohne Bebauungsplan wird es den
    selbstverständlich nicht geben. Über dringend nötigen Wohnungsbau mit
    mindestens 30% Sozialwohnungen wird bei diesem besonders
    schallisoliert geplantem Objekt natürlich erst gar nicht gesprochen.
    Rüdiger Deißler, Sprecher für Bauen und Wohnen der Fraktion Die Linke in
    der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf:
    „Ein Monstrum dieser Größenordnung in direkter Sichtachse zum nur 150m
    hohen Funkturm, dem Wahrzeichen des Westens von Berlin, mitten in der
    ehemaligen AVUS-Rennbahn ist für uns als Linke nicht denkbar. Wir fordern
    das Berliner Baukollegium auf, in seiner nächsten Sitzung eine begründete
    und öffentlich gut darstellbare Ablehnung dieser Verunstaltung des
    ‚Himmels über Berlin‘ zu beschließen.“
    Auch Johannes Kolleck, Bezirksvorsitzender Die Linke Charlottenburg-
    Wilmersdorf fordert: „Wir brauchen dringend bezahlbare Wohnungen im
    Bezirk und kein Irrsinns-Hochhaus-Projekt.“
    Rüdiger Deißler
    Sprecher für Bauen und Wohnen, Die Linke in der BVV Charlottenburg-
    Wilmersdorf
    Rückfragen: JavaScript is required
Februar 13, 2026

Schlagwörter: Bauen, Messeturm, Stadtentwicklung
  • Nach den aktuellen Entwürfen für das Projekt Stadteingang West in Berlin – insbesondere basierend auf dem Siegerentwurf des Büros Hosoya Schaefer Architects – ist der Standort für einen markanten Hochpunkt (oft als „Messeturm“ oder Landmarke bezeichnet) an einer strategisch wichtigen Stelle vorgesehen:

    Der Messeturm soll am Messedamm, Ecke Jafféstraße entstehen, in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Messe Süd.

    Hier sind die Details zur geplanten Platzierung und Funktion:

    Südlicher Eingangsbereich: Der Turm fungiert als vertikale Landmarke für den südlichen Zugang zum Messegelände. Er soll Besuchern, die über die AVUS oder mit der S-Bahn ankommen, als weithin sichtbarer Orientierungspunkt dienen.

    Gegenpol zum ICC: Städtebaulich bildet der Turm ein vertikales Pendant zur massiven, horizontalen Struktur des Internationalen Congress Centrums (ICC) am Nordende des Planungsgebiets.

    Nutzung: In den Entwürfen ist das Gebäude meist als Mischnutzung geplant, die Büroflächen, Hotelzimmer und eventuell messeaffines Gewerbe beherbergen könnte.

    Städtebauliche Fassung: Er ist Teil eines Ensembles aus mehreren Hochhäusern, die entlang der Autobahn- und Bahntrassen eine neue „Stadtkante“ bilden sollen, um das zerklüftete Areal am Westkreuz räumlich zu fassen.

    Zusammenfassung des Standorts

    Der Turm bildet das Herzstück des neuen Quartiers „Messeplatz“ im Bereich der heutigen Parkplätze und Logistikflächen an der Jafféstraße.

    Nach den Plänen des Eigentümers des Bordells ARTEMIS soll nun auf diesem Grundstück der 200meter plus Messeturm erichtet werden (das Bordell wechselt auf die andere Seite in die Lagerhäuser)

    Ein Abriß´des niedrigen Hochhauses an der A100 (neben der Halenseefußgängerbrücke) käme aber auch in Frage

    Von der „Mitte des Autobahndreiecks“ war bisher nicht die Rede.

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