Stadteingang West auf dem Weg zum Masterplan Vision 2040+

Nach etlichen Auswahlverfahren ist nur noch ein Planungsbüro übriggeblieben. Es soll noch dieses Jahr einen endgültigen Entwurf vorlegen, um dann den Weg zur Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) freizumachen.

Das Verfahren stand von Beginn an unter keinem glücklichen Stern. Einmal
weil vor 2040 nicht von einer Verwirklichung auszugehen ist, da die DEGES bis dahin erst noch den Stadtautobahnumbau verwirklichen muss. Zum Anderen von einer demokratischen Bürgerpartizipation nicht gesprochen werden kann. Weder wurden die Naturschutzverbände, die Nutzer der betroffenen Flächen (bspw. die Kleingärtner) angehört, noch in das Empfehlungsgremium aufgenommen. Das sog. „Lokale Wissen“, sprich: die engagierte Bürgerschaft, wurde auf den Hearings zwar gehört bzw. konnte auf dem Portal meinberlin.de ausgiebig posten, doch eine nach obskuren Losverfahren erfolgte Beteiligung mit einer Stimme im Auswahlgremium war weniger als nichts.

Letztendlich hat der Stadtentwicklungssenator Gaebler mit seiner Baudirektorin Kahlefeld und der Verwaltung im Schlepptau ihr Mantra des »Bauen, Bauen, Bauen« vorgegeben.

Es wundert daher nicht, dass selbst der Bezirk wenig zu beeinflussen hatte, obwohl er vor einiger Zeit das Gelände des zu entwickelnden WestkreuzPark!es den Kleingärtnern und einem Urban Gardening Projekt vorbehalten hatte.

Jetzt drohen Hochhäuser – oder wie es heute heißt »Hochpunkte« – den Bahnhof Westkreuz einzufassen.

Der Widerstand der Bahnlandwirtschaft ist praktisch nicht vorhanden. Wahrscheinlich rechnen die jetzigen Pächter damit, dass sie sowieso die Umsetzung der Projektplanungen nicht mehr erleben werden.

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– Quelle
Juni 29, 2024

Schlagwörter: Bauen, Kleingarten, Natur, Naturschutz, Park, Stadtentwicklung, Umwelt

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